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Der WSB-Blog

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Soča Kajak-Wildwasser-Abenteuer in Slovenien

Kajak Wandern

Bis zum Sonntagabend waren schließlich alle Teilnehmer des Wildwasserkurses in Slowenien angekommen. Wie auch in den letzten Jahren wurde die Woche durch Till und Team im Kajak Kamp Toni veranstaltet. Der WSB war durch 5 Personen vertreten: die „alten Hasen“ Sarah und Karsten, neu dabei: Fynn und Gisela und Kolja als Teil des Trainerteams.

Nach einem ersten gemütlichen Abendessen wurde die muntere Runde durch Till auf die bevorstehende Trainingswoche eingestimmt. Das Wasserstand sei so niedrig wie noch nie, was eine geringe Strömung aber auch viel Steinkontakt bedeuten würde! Und deshalb ganz wichtig: „Steine sind unsere Freunde!“

Am ersten Tag ging es dann mit der gesamten Truppe auf die Panoramastrecke der Soča, wo schnell klar wurde, dass es viele kontaktfreudige Steine im Fluss gab. Die ersten Übungen fanden statt und das Trainerteam bekam einen Endruck von dem, was in dieser Woche noch auf sie zukommen würde.

Bei den immer abends stattfindenden Trainerteamsitzungen wurde über das Schicksal der jeweiligen Teilnehmer für den nächsten Tag entschieden. So bildeten sich Trainingsgruppen mit den schönen Namen „Einhörner“, „Marienkäfer“, „Silberfische oder auch „Team Chaos“, welches Kolja sich angenommen hatte.

Nach einem zweiten intensiven Übungstag auf der Panoramastrecke wurde am Mittwoch das Team Chaos durch Trainer Frank und Karsten erweitert. Karsten hatte vor, mit uns einen möglichst entspannten Tag zu verbringen! Doch auch hier war direkt Aktion gefordert: Sprünge alleine oder zu zweit vom „Menschenschlucker“ (ehemals „Frauenschlucker“ genannt). Bei einem Rückwärtssprung schaffte es Fynn sogar, sich ein Stück vom Kajakhelm abzubrechen!

Die entspannte Mittagspause wurde durch ein aufgeregtes Suchen von Fynns GoPro-Kamera im tiefen, klaren, blauen Wasser unterbrochen. Der Held war Karsten, der mit einer Schwimmbrille tatsächlich die Kamera wieder nach einem eiskalten Tauchgang bergen konnte.

Am 4. Tag ging es mit den Chaos Team zu den Katzenköpfen. Hier gab es erneut so einige Steinkontakte und festgefahrene Boote mussten wieder in die richtige Spur gebracht werden.

Wieder saß abends das Trainingsteam zusammen: „Wir werden euch alle durch die Friedhofsstrecke bringen!“ Mit Tafel und Kreide präsentierte Till den am nächsten Tag zu bewältigende Korkenzieher-Schwall. Man kann rechts fahren, oder links fahren, auf jeden Fall trifft man anschließend auf einen bösen Stein genau in der Mitte. Karsten entschied sich dazu, diesen Teil der Strecke auszulassen und nur bis zur Tonkuhle zu paddeln um anschließend sein Boot trotz der Hitze einen gewaltigen Berg hochzuschleppen. Warum nur??

Am letzten Tag zahlte sich aus, was die einzelnen Teilnehmer in den letzten Tagen  gelernt hatten. Hier kam es darauf an, die einzelnen Abschnitte richtig einzuschätzen und gleichzeitig darauf zu achten, dass man nicht von einem der vielen Raftingboote überrollt wurde. Es gab gerade bei den Anfängern mehrere Kenterungen, wo Boot, Paddel und Mensch wieder eingesammelt werden mussten.

Beim „Korkenzieher“ positionierten sich die Trainer an den erforderlichen Stellen, um Schlimmstes zu verhindern. Aber warum nicht das ganze einfach umtragen, so wie man es von zu Hause bei unmöglichen Hindernissen gelernt hatte?!

Schließlich hatte auch das Chaos Team den letzten großen Trainingstag bestanden! Nach dem letzten gemeinsamen Abendessen klang der Abend noch mit lustigen Geschichten und Gitarrenmusik aus und Till persönlich präsentierte sein Können auf der Gitarre.

Am nächsten Morgen hieß es dann Abschied nehmen und nach und nach trat jeder seine Rückreise an.

Die Woche hat sich gelohnt, alle Teilnehmer haben im wilden Wasser ihre Fortschritte gemacht und vor allem haben wir mit netten Menschen eine richtig tolle Zeit verbracht! Danke an Till und das Team!

 

 

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