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Der WSB-Blog

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Kajak-Wanderfahrerfahrt des WSB nach Holland 2026

Kajak Wandern

Über das verlängerte Fronleichnamswochenende zog es die Wanderfahrer des WSB erneut nach Holland zum Campingplatz De Kluft in Ossenzijl. Viele Teilnehmer waren bereits im vergangenen Jahr von der Tour so begeistert, dass sie die Unterkunft direkt bei der Abreise wieder gebucht hatten. Entsprechend groß war die Vorfreude auf ein Wiedersehen mit der beeindruckenden Wasserlandschaft des Nationalparks Weerribben-Wieden.

Mit einer bunten Mischung aus Wanderkajaks, Canadier und unterschiedlichsten Übernachtungsmöglichkeiten machte sich die Gruppe auf den Weg. Ob mit Camper, Zelt, in einer gemütlichen Holzhütte oder einem Ferienhäuschen – auf dem weitläufigen, direkt am Wasser gelegenen Campingplatz fand jeder sein passendes Zuhause für das Wochenende. Abends besuchte man sich gegenseitig per Boot oder Fahrrad und ließ die Tage gemeinsam ausklingen. Einzig die berüchtigten holländischen Kriebelmücken, die „Knutten“, sorgten dabei gelegentlich für etwas Unruhe.

Am Freitag und Samstag standen ausgedehnte Paddeltouren durch die wunderschöne grüne Naturlandschaft auf dem Programm. Ziel war jeweils ein gemütliches Ausflugslokal direkt am Wasser in Kalenberg, wo sich die Gruppe bei Kaffee, Apfelkuchen oder einem herzhaften „Strammen Max“ stärken konnte.

Für eine besondere Episode sorgte am Freitag ein Kajak, das sich während der Kuchenpause offenbar selbstständig machen wollte. Unbemerkt von seinem Besitzer trieb es langsam den Kanal hinunter in Richtung Brücke. Als die Gruppe über ein herrenloses grünes Boot informiert wurde, reagierte Sarah blitzschnell: Über zwei am Ufer liegende Boote hinweg erreichte sie ihr eigenes Kajak, nahm die Verfolgung auf und brachte den Ausreißer schließlich sicher zurück zur Gruppe.

Auch das Wetter zeigte sich abwechslungsreich. Während der Freitag überwiegend sonnig verlief und sogar ein stimmungsvolles Sonnenuntergangspaddeln möglich war, musste am Samstag ein Regenschauer gemütlich im Lokal ausgesessen werden.

Darüber hinaus wurden während der Touren auch einige unfreiwillige Kenterübungen absolviert. Verantwortlich dafür waren – zumindest nach Ansicht der Beteiligten – besonders gefährliche holländische Wildtiere: eine messerwetzende Spinne und ein Brummbär am Uferrand. Unser jüngster Teilnehmer stellte sich mutig der Spinne entgegen, musste den Kampf jedoch aufgeben und wurde bei einer aufwendigen Rettungsaktion über längere Strecke samt Boot zurückgebracht. Auch Frank konnte dem Brummbären trotz seines Spezialpaddels nicht standhalten und landete im Wasser. Unbeeindruckt davon nutzte er die Gelegenheit, bis zum Sonnenuntergang die Kajakrolle und den Wiedereinstieg zu trainieren.

Am letzten Abend saß die Gruppe noch lange zusammen. Bei guter Stimmung wurden zahlreiche Geschichten ausgetauscht – darunter auch die inzwischen legendäre Erzählung darüber, was passieren kann, wenn Inge, ein besonders engagierter Saugroboter, und ein kranker Dalmatiner allein zu Hause bleiben.

Am Ende waren sich alle einig: Die Hollandfahrt war erneut ein voller Erfolg. Wunderschöne Landschaften, gemeinsame Erlebnisse, viel Spaß auf dem Wasser und die gewohnt gute Gesellschaft machten das Wochenende wieder zu einem besonderen Höhepunkt der Wandersaison.

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